23.8.07

Warum Daimler Namensrechte von Ford kaufen muss

DaimlerChrysler möchte sich in Daimler umbenennen - doch der Name gehört dem Ford-Konzern. Deshalb hat DaimlerChrysler mit Ford eine Erweiterung der Nutzungsgenehmigung für den Namen Daimler vereinbart. Laut einem Sprecher von Ford, darf "DaimlerChrysler den Namen nun allein oder in Kombination mit anderen Wörtern als Handelsfirma, Handelsmarke oder Firmenbezeichnung nutzen". Als Produktbezeichnung darf der Stuttgarter Autobauer den Namen eines seiner Gründer jedoch nicht verwenden. (FTD.de)

Auf SPON ist der Hintergrund der Geschichte zu finden:
1890 hatte Motorenpionier Gottlieb Daimler im schwäbischen Cannstatt zusammen mit zwei Kompagnons die Daimler-Motoren-Gesellschaft gegründet. Bereits nach drei Jahren verließ der Erfinder das Unternehmen jedoch für einige Jahre im Streit und engagierte sich zusammen mit dem britischen Industriellen Frederick R. Simms in England beim Daimler Motor Syndicate.

Während die deutsche Daimler-Gesellschaft 1926 mit dem Konkurrenten Benz & Cie. zur Daimler-Benz AG fusionierte, bestand die britische Firma unter dem Namen Daimler Motor Company weiter, bis sie 1960 von Jaguar geschluckt wurde. Der britische Nobelauto-Hersteller baute jedoch weiterhin Limousinen mit dem Namen des Autopioniers.

1989 schließlich landeten die Daimler-Namensrechte bei Ford. Die Amerikaner hatten beschlossen, sich ein paar Luxusmarken zuzulegen, darunter Jaguar. Aus Daimler Benz AG wurde im Jahr 1998, nach der Fusion mit dem drittgrößten US-Autobauer, die DaimlerChrysler AG.
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1 Kommentar:

patrick hat gesagt…

Ob das alles so gut geht mit dem unbennen des Namen von Diamler Chrysler so wie er derzeit noch lautet!Daher das der name dem ford-konzern gehört wird das alles gar nciht so leicht !!